storytelling | kampagne | naturschutz
Artenschutz erzählen
Status
Jahr
Rahmen
Typ
Meine Rolle
Abgeschlossen
2024
Workshop
Gruppenarbeit
Konzeption, Grafik, Projektmanagement
Hintergrund
Im Workshop „Artenschutz auf dem Campus erzählen“ entstanden Projekte und Geschichten, die mithilfe von Multispecies Storytelling den Menschen aus dem Mittelpunkt schieben. Der Workshop war eine Kooperation der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) und der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS), fachlich begleitet von der Initiative Lebendiger Campus.
Unser Ziel war es, Biodiversität und Naturschutz auf dem Campus Hubland sichtbarer zu machen und die Arbeit der Initiative zu unterstützen.
Prozess
Auf dem Hubland Campus gibt es viele Magerrasenflächen, die ungepflegt und verwildert erscheinen. Solche Flächen werden oft als störend empfunden. Uns war es daher wichtig zu zeigen, warum sie wertvoll sind und welche ökologischen Konzepte dahinterstehen. Totholz, Steinhaufen und ungemähte Wiesen bieten beispielsweise wichtigen Lebensraum für zahlreiche Tiere, Pilze und Pflanzen.
Ein zentrales Thema ist, wie das Wachstum der Universität und die Bebauung von Grünflächen mit dem Erhalt von Wildnis und Naturschutz vereinbar sind.
Schon früh entschieden wir uns für eine Plakatreihe: Inspiriert von Bruno Latours „Parlament der Dinge“ und Erich Kästners „Konferenz der Tiere“ wollten wir ein Storytelling entwickeln, das den Menschen nicht ins Zentrum stellt. Die zwischenzeitliche Idee einer „Wahl der Tiere“ wurde verworfen, da wir keine Gewinner oder Verlierer festlegen wollten. Stattdessen entstand ein Aufruf zum Artenschutz aus Sicht der Tiere und Pilze: Was brauchen sie für ein gutes Zusammenleben?
Team
Unser Team bestand aus vier Studentinnen der Universität und der Technischen Hochschule. Ich war für die Projektkoordination, das Konzept und das Design zuständig. Meine Kommilitoninnen übernahmen ebenfalls das Konzept sowie die Textgestaltung.
Ergebnis
Unsere Plakatreihe berichtet aus Sicht der Tiere und Pilze, mit denen wir den Campus teilen. Sie wurde von Studierenden der Universität und der Technischen Hochschule positiv aufgenommen. Die Poster waren temporär bei zwei Veranstaltungen der Fakultät für Biologie (Universität), in der Cafeteria, der Mensa, der Kellerperle (Bar), in den Fluren der Technischen Hochschule sowie der Philosophischen Fakultät der Universität zu sehen. Dauerhaft hängen sie im WueLAB – Nachhaltigkeitslabor und Plattform für Austausch in Forschung, Lehre und Universitätsbetrieb.
