ui/ux | wissenschaftskommunikation

Remains to Be Seen

Status

Jahr

Rahmen

Typ

Meine Rolle

Ongoing
2026
Master-Abschlussprojekt
Einzelarbeit
Konzeption, Layout, Text, Grafik, UI/UX

work in progress

Aktuell arbeite ich noch an meiner Abschlussarbeit, werde diese Seite jedoch aktualisieren, sobald das Projekt abgeschlossen ist 😉

Hintergrund

Nahezu alle Lebensräume unserer Welt sind heute erheblich vom Menschen beeinflusst. Um natürliche und menschengemachte Einflüsse sowie Veränderungen im Laufe der Zeit umfassend zu verstehen und voneinander trennen zu können, sind langfristige Datenreihen über Jahrzehnte, Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende erforderlich. Solch lange Zeiträume werden von modernen Aufzeichnungen und Monitoring-Programmen jedoch meist nicht abgedeckt.

An dieser Stelle setzt die Conservation Paleobiology an: Sie nutzt geohistorische und paläontologische Daten wie Fossilien oder andere Überreste vergangener Lebensgemeinschaften, um Lücken in der ökologischen Langzeitforschung zu schließen. Durch die Verknüpfung historischer und aktueller Daten entsteht eine wertvolle Brücke, die neue Grundlagen für wirksamere Naturschutzmaßnahmen bietet.

Brainstorming, Affinity Mapping und Personas helfen mir bei der Auswertung der Interviews, die ich mit in der Conservation Paleobiology aktiven Paläontolog*innen und Geolog*innen sowie mit Biolog*innen aus dem angewandten Naturschutz geführt habe. Im Fokus steht dabei, welchen Beitrag ich zur Wissenschaftskommunikation leisten kann.
Erster Prototyp der Faltinfografik zur Anordnung der Informationen aus Affinity Mapping und Personas.
problem

Obwohl die Conservation Paleobiology wertvolle geohistorische Daten für den Naturschutz liefert, besteht eine erhebliche Lücke zwischen Forschung und praktischer Umsetzung.

Nur ein sehr kleiner Teil der wissenschaftlichen Publikationen führt tatsächlich von theoretischen Erkenntnissen zu konkreten Maßnahmen im Naturschutz. Oft geben Forschende der Conservation Paleobiology Empfehlungen oder diskutieren potenzielle Handlungsoptionen, diese werden jedoch selten gemeinsam mit Naturschutzpraktiker*innen entwickelt oder anschließend tatsächlich umgesetzt. Die Gründe für diese Umsetzungslücke sind vielfältig, beispielsweise fehlende Anreizstrukturen, Kommunikationsbarrieren oder unterschiedliche Prioritäten.

Um diese Lücke zu überwinden, braucht es eine enge und kontinuierliche Zusammenarbeit sowie einen aktiven Wissensaustausch zwischen Forschenden der Conservation Paleobiology und Praktiker*innen im Naturschutz. Nur durch gezielte Kooperation kann das Potenzial geohistorischer Daten für praxisrelevanten Naturschutz vollständig genutzt werden.

ergebnis

Aktuell arbeite ich noch an meiner Abschlussarbeit, werde diese Seite jedoch aktualisieren, sobald das Projekt abgeschlossen ist!

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